Video killed the radio star

“Her morning elegance” Oren Lavie

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Meine Lieben, es ist soweit – und mit eben genau folgendem Video möchte und wollte ich schon immer- diesen Blog starten– die Rede ist vom Musikvideo zur Single „Her morning elegance“ aus dem Debutalbum des israelischen Sängers Oren Lavie, geboren 1976 in Tel Aviv. Wie Ihr unschwer erkennen könnt hat mich genau dieses Video auch ein bißchen zum Namen meines Blogs inspiriert und stellt für mich ein sehr schönes Pendant zum Konzept meiner Homepage „Late Night Tales“ da, es birgt für mich ein wenig von der Atmosphäre eines Sonntagmorgens im besten Fall und mit allem, was so dazugehört…-sanftes, langsames Aufwachen, goldene Sonnenstrahlen im Zimmer, gemütlicher Morgenkaffee, weiße, frische Bettwäsche, langsames Aufstehen, Morgenträume und feiert ein wenig auf sehr schöne Art und Weise die Atmospäre und den Moment eines neuen Tages (Hab ich erwähnt, dass ich eigentlich- sozusagen- im „normalen“ Leben ein ganz schrecklicher Morgenmuffel bin???! !!!- egal, vielleicht hat mich dieses Video auch gerade deswegen so fasziniert)

Wie Ihr bereits unschwer erkennen könnt, ist das Video in der Technik „Stop Motion“ umgesetzt worden- ich liebe dieses Gestaltungsmittel, während meines Studiums in der Fachklasse „Fotodesign“ und dem Fach „Bewegtbild“ konnte ich dafür so richtig meine Leidenschaft entdecken und entwickeln – und die ist tasächlich bis heute ungebrochen.

 

Daher auch zuerst einmal ein paar Worte zur Technik:

„Stop Motion“ ist eine Filmtechnik, bei der die llusion von Bewegung erzeugt wird. Hier werden einzelnen Bilder – wir Designer sprechen hier im Bewegtbild von sogenannten „Frames“ – von unbewegten Motiven aufgenommen und aneinandergereiht.

Nur zum Vergleich – bei regulären Kinofilmen sehen wir in etwa 24 „Frames per second“, bei aufwendigen Kinofilmen, sowie 3D-Filmen sogar 48 „Frames per second“, damit unser Auge den Film- das Bild „ruckelfrei“ wahrnehmen kann. In der „Stop motion“- Technik werden meist nur ca 14 „Frames per second“ verwendet, das den einzigartigen  Effekt der „Stop Motion“ zaubert.

Soweit zur Technik- eigentlich ganz logisch bisher, oder? Allerdings lässt dies auch unweigerlich den Aufwand und die Hingabe an ein solches Projekt vermuten, wenn man weiß, dass hier ca 15 Bilder pro Sekunde erzeugt werden müssen, um den gewünschten Effekt zu bekommen. „Her morning elegance“ ist mit weit über 20 Millionen Views immernoch eines der beliebtesten und erfolgreichsten Stop Motion Videos unserer Zeit.

Es dürfte vor allem die „Einfachheit“ des Konzepts sein, dass die Menschen an diesem Film so fesselt. So spielt es lediglich in einem Schlafzimmer, genauer gesagt, im Bett der besungenen Muse des Sängers, dargstellt von der israelischen Schauspielerin Shir Shomron. Sie nimmt uns mit auf eine Reise durch Ihre Träume, während Ihr Beschützer an Ihrer Seite wacht und sie bei Bedarf immer wieder sanft in unsere Welt zurückholt.

Oren Lavie hat die Magie der Stopmotion auf großartige Weise dafür genutzt, um uns alle in die Welt der Träume seiner Muse eintauchen zu lassen. Bei der Umetzung und dem eigentlich simplen Konzept wird die große Kreativität der einzelenen Beteiligten nur umso deutlicher. So wurde „Her morning elegance“ auch 2009 für einen Grammy in der Kategorie “Best Short Form Music Video” nominiert. Lavie führte übrigends selbst Co-Regie beim Video und produzierte es, wie sein Album „The opposite side of the sea“ auf dem die Single zu finden ist, selbst. Das Video wurde in 48 Stunden am Stück ohne Pause produziert.

Nach dem Erfolg des Videos startete Oren Lavie gleich die nächste Aktion und verkaufte alle 2096 Einzelbilder und bat die Käufer, ein Bild mit dem jeweiligen Bild in deren Schlafzimmer zu fotografieren, welche dann durch den Sänger veröffentlicht wurden.

Ich hoffe, er hat Euch gefallen, mein “erster” richtiger Blogeintrag hier. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich begleitet und in Zukunft mit mir gemeinsam hinter die Kulissen des ein oder anderen Musikvideos blicken wollt- bis dahin – habt ein wunderbares Wochenende und viel Freude mit Oren Lavie´s “Her morning elegance”

Eure Christina

Lowlife Theory Of A Deadman auf tape.tv.

CD - Rezensionen

the truth is – theory of a deadman

Mit „The truth is“ liefern Theory of a deadman einen würdigen Nachfolger zu „Scars and Souvenirs“.

Man kann sagen, Theory of a deadman haben gerade eine gute Zeit, so sind sie auf Transformer -Soundtracks vertreten, haben das Glück, auf Chad Kruegers Label vermarktet zu werden und auch so werden sie gerade ziemlich gehypt.

Da ist Kritik natürlich nicht weit und schnell werden Stimmen laut, die auf das leidige Thema Kommerzialisierung abzielen.

Im Grunde ist es hier wie überall…man muß bereit sein, sich darauf einzulassen.

Die Jungs liefern ein Werk ab, dass zwar durchaus den Mainstream im Visier hat, jedoch ebenso durch tolle Melodien und humorvoll-lyrische Texte absolut glänzt!

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CD - Rezensionen

Ceremonials – Florence and the machine

Florence IS a machine!“, schrieb der Rolling Stone einst über Florence Welch, die rothaarige Frontfrau der Formation „Florence and the machine“.

Als ich Florence das erste Mal vor über 2 Jahren singen hörte, war mir sofort klar- die ist etwas Besonderes!!!!- und dem Rest der Welt wohl auch, denn die Geschichte der Band liest sich fast schon wie ein Märchen.

Das Debutalbum „Lungs“ erschien am 6. Juli 2009 in Großbritannien und am 10. Juli 2009 in Deutschland.

Auf ihr großes Live-Debut im September 2010 bei den MTV Video Music Awards folgten zahlreiche Interviews, Live-Auftritte, Konzerte und so ereichte „Lungs“ in den USA Platz 14 der Album Charts.

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